24.09.2015 15:57

Ratgeber: Hohe Qualität bei der Verarbeitung – die Details machen es aus

Wäsche in ÜbergrößeBei Mode für große und klein und natürlich auch dick und dünn kommt es nicht nur auf Stoffe und Schnitte an, sondern vor allem auf die Verarbeitung. Dabei sind vor allem Nähte und Bündchen die ganz hohe Kunst. Es beginnt schon damit, dass man sie optimalerweise gar nicht sieht. Wie kann etwas Unsichtbares derart wichtig für Gelingen oder Fehlschlag einer Modelinie sein? Die Antwort ist ganz einfach: So sehr man sie nicht sieht, so sehr haben sie Einfluss auf Sitz und Tragekomfort.

Wir wollen uns das am Beispiel Wäsche in Übergrößen ansehen. Pfundskerle mögen eine stattliche Figur haben, doch haben die meisten auch eine ebenso zarte und sensible Haut. Es kann sehr belastend sein, wenn Bündchen oder Nähte irgendwann anfangen, zu drücken oder zu scheuern. Daher werden sie bei Mode in Übergröße grundsätzlich etwas breiter und dafür sehr flach ausgeführt. Es wird darauf geachtet, dass bestimmt keine scharfen Kanten entstehen und auch die Auflagefläche etwa am Bauch breit genug ist, dass nichts einschneiden kann.

 

Aufwändig und hautfreundlich

Auch die Beinausschnitte werden breiter abgesäumt, damit die zarte Haut in der Leiste und im Schritt nicht gereizt wird. Im Laufe des Tages können sich sonst schmerzhafte und sogar offene Stellen bilden, die sehr schmerzhaft sind und sich schnell entzünden können. Natürlich wird darauf geachtet, dass die Stoffe an den Nahtstellen bei Wäsche besonders saugfähig sind, denn die beste Naht wird zum echten „Kneifer“, wenn sie feucht ist.

Immer mehr Designer haben neben dem schicken Schnitt auch den Tragekomfort des Kunden im Auge. Auch Sie sollten hier nicht sparsam sein.

Autor:


Tanja Ranzinger




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