29.07.2015 17:29

Ratgeber: Körperkunst für Pfundskerle Teil 3

TattooNun, ist er gekommen, der Moment in dem es los geht. Machen Sie es sich bequem und versuchen Sie, zu entspannen. Tätowiert zu werden, tut weh. Es fühlt sich an, als würde man an der Stelle heftig gekratzt oder, je nach Empfindlichkeit der Körperpartie, leicht verbrannt. Je lockerer Sie lassen, um so weniger unangenehm ist das Gefühl. Ihr Tattoo Artist wird zunächst eine Schicht Vaseline auf Ihre Haut auftragen, damit die Tätowiermaschine gut über die Haut gleitet. Aus kleinen Töpfchen wird Farbe aufgenommen und dann langsam, Linie für Linie, unter Ihre Haut gebracht.

 

Meist kommt zunächst der Vorstich. Mit einer sehr feinen Nadel wird zunächst Ihr Motiv skizziert. Das ist nötig, damit dann beim Hauptstich und der Farbe nicht versehentlich die Hilfslinien zusammen mit Farbresten und Blut weg gewischt werden. Der Tattoo-Artist soll ja keinen „Blindflug“ hinlegen. Sagen Sie sofort Bescheid, wenn Sie sich unwohl fühlen!

 

Sorgen Sie gut für sich

 

Jeder Tätowierer weiß, dass der Vorgang stressig sein, oder gar auf den Kreislauf gehen kann. Er wird Sie immer wieder fragen, ob alles okay ist. Wenn Sie eine Pause brauchen, sagen Sie das bitte! Tipp: Am besten sollten Sie ein T-Shirt oder eine Hose in Übergröße zum wechseln dabei haben, denn Sie werden ordentlich schwitzen. Und eine Kleinigkeit zu essen, Sie werden sich wundern, wie anstrengend Stillhalten sein kann! Trinken Sie bitte während der Session genug, Ihr Körper wird es Ihnen danken.

 

Wenn nötig, machen Sie nach dem Vorstich einen weiteren Termin aus. Sie bezahlen pro Tattoo und nicht pro Sitzung, es macht also kostenmäßig keinen Unterschied.

Autor:


Tanja Ranzinger




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