11.08.2015 10:11

Ratgeber: Körperkunst für Pfundskerle Teil 4

TattooNach dem Vorstich werden die Konturen des Motivs gestochen. Dies geschieht mit einer Nadel und schwarzer, grauer oder blauer Farbe. Natürlich können Sie auch jede andere Farbe für die Umrisse wählen, je nachdem, um welches Motiv es sich handelt. Der Konturenstich ist, wenn überhaupt, nur mäßig unangenehmer als der Vorstich. Hier ist wichtig, dass Sie ganz ruhig halten. Je feiner die Linien, umso deutlicher sieht man später, selbst kleine Fehler. Ihr Tättowierer wird die Haut straffen, damit die Linie lückenlos in jeder Bewegung erhalten bleibt.

 

So langsam nimmt Ihr Tattoo Gestalt an. Wenn es beim Stechen blutet oder die Haut anschwillt, so ist das völlig normal und nicht besorgniserregend. Je nach Ausmaß wird Ihr Tattoo Artist ein Spray auf die Fläche sprühen, dass die Stelle leicht betäubt und der Schwellung entgegen wirkt.

 

Jetzt wird’s bunt

 

Egal, ob Sie Ihr Motiv ausmalen lassen, oder mit verschiedenen Grau- oder Schwarztönen gefüllt wird, dieser letzte Teil ist für Viele der Unangenehmste. Große Farbflächen werden mit Nadelbündeln gestochen. Um die Farbtiefe auch auf Dauer zu erhalten, geht die Farbe etwas tiefer unter die Haut, als die Konturen. Sie wird auch langsamer gestochen. Meistens muss der Farbstich nach dem Abheilen noch einmal nachgearbeitet werden, weil die Haut einen Teil der Farbe wieder abstösst. Auch das ist völlig normal.

 

Schattierungen stellen einen besonderen Effekt dar. Kunstvoll gesetzt „shades“ können kleine Unregelmäßigkeiten ausgleichen und geben Ihrem Motiv den ganz besonderen Zauber. So können etwa 3-D-Effekte erzeugt werden, oder kleine Nuancen innerhalb des Bildes gesetzt werden. Auch Schades werden mit Nadelbündeln gestochen.

Autor:


Tanja Ranzinger




* alle Preisangaben inkl. MwSt. und Versandkostenfrei innerhalb Deutschlands

Ihr Warenkorb


Sie haben noch keine Artikel im Warenkorb.

    Warenwert:
    0,00 €