27.05.2014 08:25

Ratgeber: Wie man sich bettet...

Lattenrost….so liegt auch der Pfundskerl. Beim Bettenkauf sollten kräftigere Menschen besonders auf Qualität und Material von Matratzen, Lattenrosten und Bettdecken achten. Leider sind hier viele Angaben, etwa was Liegehärten angeht, immer noch an Normgewichten ausgerichtet, es wird in aller Regel vom Durchschnittsgewicht eines Erwachsenen, also etwa 75 kg, ausgegangen. Die Folge ist dann oft, dass man plötzlich alle möglichen Mulden unter sich findet, von denen in der Werbung gar nichts stand, wenn man ein bisschen schwerer ist. Schließlich zählen Matratzen für Übergewichtige nicht zum Verkaufsschlager, so die Meinung der Matratzenverkäufer.

 

Ein guter Trick das zu umgehen ist grundsätzlich Lattenroste zu kaufen, die einen engen Lattenabstand haben. So erspart man sich schon einmal, dass das Bett zur Hängematte wird, oder man nachts jede Latte einzeln im Rücken oder auf der Seite spürt. Weiterhin ist es eine gute Sache, wenn sich die Kopf- und Fußteile der Roste verstellen lassen. Eine bequeme, rückenschonende Liegeposition ist schon die halbe Miete, wenn es um entspannten Schlaf geht. Besonders füllige Rückenschläfer mögen es nicht, ganz flach zu liegen. Den Kopf mit dem Kissen zu erhöhen wird in der Nacht, buchstäblich, zum Balanceakt, der am nächsten Tag durch Nackenverspannungen auf sich aufmerksam machen kann.

 

Die richtige Unterlage macht den Schlaf

 

Matratzenkauf ist so eine Sache. Die Frage, ob eine Matratze eher hart, oder weich oder irgendwo dazwischen sein sollte, scheint eine Modefrage zu sein, so oft, wie die Empfehlungen wechseln. Am besten folgen Sie hier Ihren eigenen Vorlieben. Wichtig ist hier vor allem die Ventilation. Eine Matratze, die schlecht durchlüftet wird, sorgt für Hitzestaus und Feuchtigkeit, im Sommer hat man dann leicht die Tropen im Bett, auch dann, wenn man eigentlich einen einen Schlafanzug für den Sommer trägt. Bei Federkernmatratzen gibt es eine Kleinigkeit zu beachten, die sich unter Umständen sehr störend zeigen kann: die Geräuschentwicklung. So manche Federkernmatratze sorgt für eine unangenehme „Untermalung“ jeder Ihrer Schlafbewegungen. Das kann sogar bei Taschenfederkernmatratzen passieren. Achten Sie also darauf, dass der Federkern umschäumt ist, das ist bequemer und garantiert ruhiger.

 

Kissen und Decken sollten vor allem einmal groß genug sein. Hier hat sich das „Zwiebelprinzip“ bewährt. Wenn es nachts mit Decke zu warm, oder aber zu kalt ist, kann das die Nachtruhe umfassend und zuverlässig rauben. Lieber dünner und dafür mehrere, die Sie ganz nach Ihren Bedürfnissen kombinieren können.

Autor:


Tanja Ranzinger




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